Digitalisierungswerkstatt

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Das Vergaberecht wird digital.

Also noch eine Seite zum Thema eVergabe?

Ja und nein. Die eVergabe ist Teil, aber nicht Synonym für Digitalisierung. 
Die Digitalisierung wiederum spielt eine Schlüsselrolle bei der Modernisierung des Vergaberechts und wird zur Selbstverständlichkeit. Es sollen so viele Leistungen wie möglich digital in Anspruch genommen werden können. Die Herausforderung besteht darin, mit dem Tempo der digitalen Transformation in der Privatwirtschaft mitzuhalten und auf die fundamentalen Änderungen der Geschäftsmodelle des Marktes einzustellen. Öffentliche Auftraggeber und ihre Vergabestellen sollen sich als souveräne und handlungsfähige Partner verstehen und präsentieren. >> mehr

Aktuell:
28.06.2019: Das #wiesoweshalbwarum auf dieser Übersichtsseite ergänzt und Inhalts-/Themenverzeichnis erweitert – wir haben noch viel vor! 
17.06.2019: Die Unterseiten sind erstellt, im Inhaltsverzeichnis verlinkt und mit Stichworten versehen. Langsam nimmt das Ganze Gestalt an.

Die digitale Transformation betrifft auch das Vergaberecht. IT-Trends wie Smart Cities, Internet der Dinge, Cloud-Technologien oder Blockchain, BIM, Chatbots und KI werden nicht mit Stift, Papier und Postkutsche beschafft werden können. Die Einführung von eAkte, eRechnung sowie eVergabe und die Fragestellungen rund um eGovernment stellen den öffentlichen Einkauf vor zusätzliche Aufgaben. Die Digitalisierung kann helfen, diese Herausforderungen zu meistern, bringt aber selbst eben solche auch mit sich. Doch die dahinter liegende Komplexität (ob echt oder befürchtet) und die enorme Geschwindigkeit von Veränderungen (digitale Revolution!) trüben oftmals den Blick für den tatsächlichen Nutzen und die noch ungeahnten Möglichkeiten. 

Digitalisierung ist toll

Problem, den individuellen Nutzen im Vergabealltag zu erkennen und umzusetzen und sich das Wissen anzueignen. Und trotzdem ist die Digitalisierung des Vergaberechts unausweichlich, wenn der öffentliche Einkauf auch morgen noch Angebote und Fachkräfte attrahieren möchte. 

Der Beitrag dazu ist diese Digitalisierungswerkstatt. Hier werden Themen besprochen und Werkzeuge erarbeitet, die von klein bis groß Ihren Vergabealltag erleichtern und Sie auf die Vergabe 4.0 vorbereiten sollen. Fortschritt resultiert aus praxisnahen Lösungen! Und hier sind auch Ihre Impulse, Fragen und Ideen gefragt! Wie denken Sie über Digitalisierung im Vergaberecht?

Gedankenpool:
# digitale Zweiklassengesellschaft
# Digitalisierung in der Förderlandschaft: Schluss mit “Das Geld muss zum Jahresende noch ausgegeben werden”?
# Tariftreue- und Vergabegesetze: wird die Digitalisierung die Möglichkeiten (und Pflichten?) der Überprüfbarkeit abgegebener Erklärungen hinsichtlich Frauenförderung, Mindestlohn etc. erweitern?
# kann Digitalisierung beitragen zu (und wenn ja, wie): tarifliche Rechtssicherheit (auch in den Zuliefererbranchen)? wirtschaftlichem Einkauf? effizienter/-er Vergabe?
# welche Rolle spielen Automatisierung, Standardisierung und künstliche Intelligenz im Vergaberecht von morgen?
# welche Prozesse sind notwendig, um Vergabestellen zukünftig mit digital natives zu verstärken?
# befähigt die Digitalisierung öffentliche Auftraggeber die Vergabe strategisch optimal zu nutzen, um Innovationen voranzutreiben?
#…? Sie haben auch eine Idee? Wunderbar! Schreiben Sie mir: marta.paul@vergaberechtlerin.de!
#turnthedigitalon!

 

Inhaltsverzeichnis:
1. Thema: Vorlagenmanagement
2. Thema: eVergabe
3. Thema: Legal Tech
4. Thema: Vergaberechtliche Gestaltungsmöglichkeiten bei Innovations- und Digitalisierungsprojekten
5. Coming soon: Projektmanagement in Excel
6. Coming soon: Fristenrechner
7. Coming soon: Bewertungsmatrizen in Excel

Randnotiz: Im Rahmen der Digitalisierungswerkstatt geht es ausschließlich ums Vergaberecht. Der Digitalisierung der Verwaltung ist ein eigener Bereich gewidmet (➡ hier entlang).